GEFÜHLE

Emotionen sind komplexe Reaktionen des Körpers und Geistes. Sie sind
Antworten auf innere und äußere Ereignisse, die einem Menschen
widerfahren und seine Gedanken, sein Verhalten und seine körperlichen
Empfindungen beeinflussen.
Emotionen können mit Freude beginnen und mit Traurigkeit enden. Wir
betrachten nicht unterschiedliche Pole, sondern Gegenpole.
Der Umgang mit Emotionen spielt eine grundlegende Rolle dabei, wie wir
die Welt entdecken, mit anderen interagieren und unsere Vorstellung von
unseren Motiven und den Gründen für unser Verhalten entwickeln.
Die Komponenten von Emotionen helfen uns, unsere emotionalen
Erfahrungen zu bewältigen und effektiver mit ihnen umzugehen. Sie
können in vier Grundkomponenten eingeteilt werden:
1- Subjektive Erfahrung, d. h. die Fähigkeit, Gefühle einem der sechs
Gefühlstypen (Glück, Trauer, Angst, Wut, Ekel, Überraschung) zuzuordnen.
2- Physiologische Reaktion, d. h. die körperlichen Veränderungen, die in
unserem Körper als Reaktion auf eine Emotion auftreten, wie z. B.
Schwitzen, eine Änderung der Atemfrequenz, eine Erhöhung der
Herzfrequenz usw.
3- Verhaltens- oder Ausdrucksreaktion, also der äußere Ausdruck von
Gefühlen durch Mimik, Körpersprache und Handlungen, durch die wir
anderen unsere Gefühle zeigen.
4- Kognitive Bewertung, also das Ergebnis unserer emotionalen Reaktion
auf die Interpretation oder Bewertung einer Situation, und dazu gehören
unsere Wahrnehmung, Gedanken und Überzeugungen.
Es gibt keine Klassifizierung von Gefühlen als gut oder schlecht. Es gibt
Ereignisse, die zum Beispiel Freude und Trost hervorrufen, und andere, die
Traurigkeit und Unbehagen hervorrufen.
Es gibt sechs grundlegende Unterteilungen oder Arten von Gefühlen, und
zwar:
1- Glück, das:

Hilft bei der schnellen Beurteilung und Reaktion auf Veränderungen
in der Umgebung.

soziale Bindungen und Zusammenarbeit miteinander verknüpft.

das Streben nach Aktivitäten anregt, die Freude bereiten.

zeigt an, dass die Bedürfnisse einer Person erfüllt wurden.
2- Traurigkeit, die:

ein Bedürfnis nach Unterstützung und Trost anzeigt.

Reflexion und persönliches Wachstum fördert.

dazu ermutigt, Hilfe von anderen zu suchen.
3- Angst, die:

Die Kampf- oder Fluchtreaktion zum Schutz vor Gefahren stimuliert
und aktiviert.

Das Bewusstsein und die Konzentration steigert.

Zur Vorsicht anregt oder bedrohliche Situationen vermeidet.
4- Wut, die:

Dass Grenzen überschritten und Ziele nicht erreicht wurden, anzeigt.

Die Behandlung von Ängsten oder Problemen stimuliert und aktiviert.

Die Durchsetzungskraft und das Handeln in allen Konflikten stärkt.
5- Ekel, die:

Schützt vor schädlichen Situationen oder Substanzen.

Fördert die Vermeidung von Dingen, die Krankheiten und Schäden
verursachen.

Hilft bei der Aufrechterhaltung sozialer und moralischer Standards.
6- Überraschung, die:

Lenkt die Aufmerksamkeit auf neue und unerwartete Ereignisse.

Fördert Lernen und Anpassung.

Facebook
Twitter
Email
Telegram
Print

Leave a Comment